SloughiAuf ihren herrlichen Araberpferden trugen die Nomaden ihre Sloughis hinaus in die Wüste zur Jagd. Sobald eine der begehrten Gazellen auftauchte, wurde der Sloughi losgelassen, um den Rest zu besorgen. Mehr fliegend als rennend, den heißen Dünensand kaum berührend, jagen die Hunde wie unsichtbar hinter dem Wild her. Perfekt durch das sandfarbene Fell getarnt, ist dieser rassige Jäger vor zu früher Entdeckung geschützt.

Während Hunde in der islamischen Welt im Allgemeinen als unrein gelten, nimmt der Windhund hier eine Sonderstellung ein. El Kohr, der Reine, wie die Sloughis von ihren Herren zärtlich genannt werden, wird meist in enger Bindung zu seinem Herrn und dessen Familie gehalten. So musste auch der Versuch des Rabater Zoos scheitern, ein Freilaufgehege für Sloughis aufzubauen. Die Fixierung auf Menschen war einfach zu groß.

Noch heute werden in Marokko, dem Ursprungsland der Sloughis, Staatsjagden mit diesen eleganten Rennern veranstaltet. Sloughi hat auch in Deutschland eine große Fangemeinde, siehe hier

von Anna Rabanus.

   

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