Positives Denken im Kampf gegen das Coronavirus

Positives Denken im Kampf gegen das Coronavirus von Dr. Rajae Ghanimi (siehe Biographie)

Positives Denken im Kampf gegen das Coronavirus (Foto: united nations covid 19 response Swob1SdFmJU unsplash.com)

In Bezug auf die wissenschaftliche Literatur geht es, so Barbara Fredrickson, beim positiven Denken nicht nur darum, glücklich zu sein oder eine optimistische Haltung zu zeigen. Es handelt sich eher um eine "therapeutische Methode", die auf Autosuggestion basiert und darauf abzielt, den Menschen dazu zu bringen, sich auf etwas Positives einzulassen. Durch mehrmaliges Wiederholen optimistischer Ideen stellt sich ein gewisses Maß an Wohlbefinden und optimale Gesundheit ein.

Der zwangsläufige Umgang mit dem Coronavirus und insbesondere die Erfahrung der Ausgangssperre bzw. der Verzicht auf die sozialen Kontakte sind kaum zu akzeptieren. Das uns von heute auf morgen auferlegte Schicksal hat zu einer radikalen Veränderung unserer Lebensweise geführt und uns vor vollständig neue Herausforderungen gestellt. Ohne Zweifel erleben wir täglich eine Mischung aus Angst, Traurigkeit, Stress und anderen negativen Empfindungen. Dem entgegenzutreten bzw. im Chaos der Unsicherheit Positives Denken zu bewahren, ist eine Leistung, die illusorisch erscheint, jedoch nicht unmöglich ist.

Laut Antoine Pelissolo, Psychiater und Autor des Buches "Die Hoffnung wieder entdecken", besteht eine der besten Empfehlungen zur Steigerung des positiven Denkens u.a. darin, gezielte Pausen bei der Arbeit und zu Hause einzuplanen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Stimulation der Aktivitäten von Geist und Körper, so dass Sie in die Lage versetzt werden, ungünstigen Situationen stets mit ermutigenden Gedanken entgegentreten zu können.

Die Rückkehr zu guten Essgewohnheiten und die Einbeziehung gesunder, vitaminreicher Lebensmittel ist sowohl eine Möglichkeit, das Immunsystem zu stärken als auch den Körper vor allen Bedrohungen zu schützen. Kreativität ist ein wertvolles Werkzeug und eine Fähigkeit, die die Tür zu Chancen öffnet und vor allem neue Ideen hervorbringt.

Schlaf ist wichtig, um Energie zu tanken und den Körper schrittweise an die neuen Routinen anzupassen, mit denen er täglich konfrontiert wird. Vor allem müssen wir positiv einschlafen, indem wir die positiven Ereignisse des Tages wieder abrufen und uns daran erfreuen.

Es ist auch wichtig, möglichst Kontakt zu positiv-denkenden Menschen zu pflegen. Der Gang in die Natur so häufig es geht, insbesondere sollten ruhige Orte aufgesucht werden. Gehen Sie verantwortungsbewusst, wenn Sie Ihre Ausflüge planen. Denken Sie immer daran, dass wir weiterhin die durch die Regierung auferlegten Maßnahmen zu respektieren haben.

Zusammengefasst:

Positive Ideen haben die Kraft, echte Werte in Ihrem Leben zu schaffen und Ihnen dabei zu helfen, Fähigkeiten zu entwickeln, die viel länger dauern als ein Lächeln.

In diesem Moment können Sie sich wieder auf den gegenwärtigen Augenblick konzentrieren und den Druck abbauen. Im Büro entscheiden wir uns dreimal täglich für Fünf-Minuten-Pausen. Am Wochenende bevorzugen wir längere Pausen, um persönliche Projekte zu entwickeln oder eine Aktivität zu starten, die uns Spaß macht.

Der beste Weg, um diese im Artikel beschrieben Empfehlungen in die Praxis umzusetzen, besteht darin, eine Routine aus körperlicher Bewegung (der beste Sport ist das Gehen unter freiem Himmel) und YOGA durchzuführen. 

Grace Gawler schreibt in ihrem Buch „Frauen der Stille“: "Singe dein Lied, tanze deinen Tanz, deine Lebensgeschichte geht weiter, schließe das Kapitel und beginne dein neues Leben."

 

 


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