Francky Kanza aus dem Kongo, aus Brazzaville, ist Pianist, Komponist, Performer, Sänger und Songwriter. Er stellt den „marokkanischsten Künstler“ südlich der Sahara dar. Das Publikum ist begeistert von jeder seiner Shows, bei denen es ihm gelingt, durch seine positive Ausstrahlung, die er über eine unvergleichliche Bühnenpräsenz verbreitet, eine emotionale Bindung zu den Zuschauern herzustellen. In diesem Interview spricht er über seine Karriere und seine tiefe Verbundenheit mit dem Königreich.

Wie kann man Francky Kenza der marokkanischen Öffentlichkeit präsentieren?

Zunächst danke ich Ihnen für die Gelegenheit, die Sie mir geben, mich in Ihrer Zeitung zu äußern. Ich lebe nun seit mehr als 10 Jahren in Marokko und habe während dieser Zeit an vielen Festivals und Musikveranstaltungen in mehreren marokkanischen Städten teilgenommen. Marokko ist ein Land, das ich liebe und in dem das kulturelle und musikalische Leben sehr lebendig ist. Musikalisch gelang es mir, die Aufmerksamkeit der marokkanischen Öffentlichkeit zu erlangen, einer Öffentlichkeit, die geprägt ist von gegenseitiger Wertschätzung und großer Liebe.

Was sind deine musikalischen Neuigkeiten?

Mein neuer Musikstil ist GOSPEL GROOVE. Ein zehnspuriges Album wird von Laurent Noah, einem großartigen kamerunischen Arrangeur, vorbereitet. Es folgt eine Single aus der großen Rede S.M. König Mohammed VI., die S.M. anlässlich der Rückkehr des Königreichs zur panafrikanischen Organisation gehalten hatte. In den nächsten Monaten trete ich fast überall in Marokko auf, insbesondere in Marrakesch, Rabat, Tanger, Casablanca und Agadir.

Und auf sozialer Ebene?

Ich arbeite derzeit an einem Projekt, das mir sehr am Herzen liegt. Es handelt sich um ein künstlerisches Zentrum, das bedürftigen Kindern hilft. In diesem Zentrum können die Kinder das Spielen mit Musikinstrumenten lernen. Das Projekt ist nur möglich durch die Unterstützung vieler Menschen. 

Worum geht es in Ihren Liedern?

In meinen Liedern spreche ich über die Liebe Gottes zu den Menschen,  über das Zusammenleben, den Frieden und die Toleranz. Es ist wichtig, dass wir so bleiben, wie wir sind und nicht das werden, was andere von uns erwarten. Unsere Authentizität ist die Mutter unseres Erfolgs und der Respekt vor unserer Herkunft ist der Schlüssel.

Sie haben 2019 am Tanjazz in Zusammenarbeit mit dem marokkanischen Künstler Fouad Hani sowie am internationalen Festival Africana in Kenitra teilgenommen. Erzählen Sie uns von diesen beiden Ereignissen?

Das waren Momente des Glücks, der Freude und des Teilens, aber auch der Gemeinschaft mit der Öffentlichkeit. Die beiden Festivals zeigten die kulturelle Vielfalt Marokkos und den Reichtum seines künstlerischen Erbes. Sie sind der lebendige Ausdruck der Offenheit Marokkos gegenüber Kulturen auf der ganzen Welt. Sie sind auch das Symbol der afrikanischen und internationalen künstlerischen Integration. Ich möchte den Organisatoren danken, die diese beiden Veranstaltungen initiiert und mich zu diesen Musikfestivals eingeladen haben.

Wie ist die Zusammenarbeit mit marokkanischen Künstlern?

Ich hatte bereits die Gelegenheit in einer engen und fruchtbaren Zusammenarbei mit marokkanischen Künstlern zu arbeiten, wie beispielsweise mit der großen und talentierten marokkanischen Sängerin Jihane Rikouche beim Africana-Festival in Kénitra, wo sie ein Lied über die marokkanische Sahara aufführte. Es muss gesagt werden, dass die marokkanische Musik sehr reich und vielfältig ist, siehe Chaâbi oder Gnawa Musik. Dies sind Musikstile, die mich berühren und die der Musik in anderen afrikanischen Ländern sehr ähnlich sind.

Welche Botschaft können Sie durch Ihre Musik an afrikanische Jugendliche senden?

Zu Beginn möchte ich Ihnen eine Friedensbotschaft senden, denn ohne sie wäre das Leben nicht nachhaltig und wir könnten nicht nach Entwicklung oder Fortschritt streben.

In Marokko, wo wir in einem echten Klima des Friedens und der Brüderlichkeit leben, bitte ich durch meine direkten Kontakte oder durch meine Lieder, die verschiedenen Räume des sozialen Lebens zu besetzen.

Auf kultureller und künstlerischer Ebene stehen jungen Marokkanern und Afrikanern viele Möglichkeiten zur Verfügung, die ergriffen werden müssen. Es ist in der Tat eine großartige Gelegenheit für junge Menschen, aktiv zu diesem großartigen mehrdimensionalen Entwicklungsprozess beizutragen.

Ich nutze diese Gelegenheit außerdem, um König Mohammed VI. für seine Großzügigkeit einen großen Tribut zu zollen, einem König, den wir als Afrikaner sehr lieben.

Le Maroc, symbole de la diversité culturelle africaine

   

Impressum UND Datenschutzerklärung für diese Seite und für forum.marokko.com.
Copyright © marokko.com
Alle Rechte vorbehalten. Kopien sind nur mit schriftlicher Genehmigung von marokko.com erlaubt.

Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.