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Laila Benali stellt Fahrplan für die Energiewende vor

Im Unterhaus hat die marokkanische Ministerin für Energiewende einen Haushaltsentwurf präsentiert, der eine Aktualisierung des Fahrplans für die marokkanische Erdgasinfrastruktur vorsieht. Ziel ist die Schaffung von Annahmestellen für Erdgas sowie eines umfassenden Pipeline-Transport- und Verteilungsnetzes. Dieses Netzwerk soll die Verbindung zwischen den Erdgasannahmestellen und den Endverbrauchern gewährleisten.

 

Laila Benali stellt Fahrplan für die Energiewende vor, Foto: Matthew Henry auf unsplash.comMinisterin Leila Benali, die seit letztem Jahr eine vollständige Überarbeitung der Gasversorgung des Landes plant, erklärte, dass diese Reform aufgrund ihrer ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile für Marokkos allgemeinen Übergang zu nachhaltiger, grüner Energie von entscheidender Bedeutung ist.

Sie wies darauf hin, wie wichtig es ist, einen rechtlichen und institutionellen Rahmen zu schaffen, um die Energiewende voranzutreiben, und die regulatorischen und budgetären Maßnahmen aufeinander abzustimmen.

Benali bestätigte, dass die Arbeiten am Solarkraftwerk "Nour Atlas", das 2024 in Betrieb gehen soll, im nächsten Jahr abgeschlossen sein werden, ebenso wie die Arbeiten am Pumpspeicherkraftwerk "Abdelmoumen" und an 17 kleinen Wasserkraftwerken.

Die Ministerin konzentrierte sich auf die Aussichten für 2024 im Bereich der Kerntechnik und der Sicherheit. "Wir werden die technische Zusammenarbeit zwischen Marokko und der Internationalen Atomenergiebehörde weiter ausbauen", sagte sie.

In Benguerir soll eine neue Waschanlage gebaut werden, die 3,868 Milliarden MAD kosten wird. Weitere Projekte sind die Einrichtung der notwendigen Infrastruktur für den Transport und die Lagerung von Phosphat, um die strategische Kapazität der Mine "M'zinda" von 2 Millionen Tonnen pro Jahr aufrechtzuerhalten, sowie das Projekt zur Entwicklung der Mine in Benguerir mit einer Gesamtinvestition von 354 Millionen MAD.

Leila Benali bestätigte, dass die Elektrifizierung der verbleibenden Dörfer, die noch nicht an das Stromnetz angeschlossen sind, zusammen mit der notwendigen sozioökonomischen Infrastruktur im Zeitraum 2023-2027 zu Kosten von 825 Mio. MAD abgeschlossen werden soll, so dass die Elektrifizierungsrate in ländlichen Gebieten bis Ende 2027 100 % erreicht. Ansonsten setzt Marokko weiterhin seine Umweltüberwachung intensiviert und die Bewertung der Wasserqualität an 200 Stränden, der Sandqualität an 62 Stränden sowie der Luftqualität im gesamten Königreich fort.