Solidarische Süd-Süd-Zusammenarbeit mit den afrikanischen Ländern

Marokko hat sich aufgrund seiner historischen Bindungen und seiner tiefen Verwurzelung in Afrika stets für die Förderung einer globalen Strategie der solidarischen, vielgestaltigen und konsequenten Süd-Süd-Zusammenarbeit mit den afrikanischen Ländern in den Bereichen Sicherheit, Soziales, Wirtschaft, Technik, Kultur und Menschliches eingesetzt.

 

Solidarische Süd-Süd-Zusammenarbeit, Foto: Nasser Bourita von barlamane.comDer Minister für auswärtige Angelegenheiten, afrikanische Zusammenarbeit und im Ausland lebende Marokkaner, Nasser Bourita, sagte, dass die Rückkehr Marokkos in seine angstammte Familie am 30. Januar 2017 das Ergebnis einer proaktiven Politik und einer königlichen Vision zugunsten der Entwicklung einer starken und aktiven Süd-Süd-Kooperation sei.

Nasser Bourita teilte mit, dass SM König Mohammed VI. seit seiner Thronbesteigung offizielle Besuche in mehr als 30 afrikanischen Ländern absolviert habe, um die afrikanische Zugehörigkeit Marokkos zu festigen und seine Kooperationsbeziehungen mit den afrikanischen Ländern in Richtung einer handelnden und solidarischen strategischen Partnerschaft zu steigern. Diese Besuche führten zur Umsetzung strategischer Großprojekte, insbesondere des Projekts der afrikanisch-atlantischen Gaspipeline, durch die Gas aus den Förderländern nach Europa transportiert werden soll, sowie zum Abschluss von über 1000 Abkommen mit afrikanischen Ländern in verschiedenen Bereichen.

In Bezug auf Frieden, Sicherheit und Stabilität erinnerte Bourita daran, dass das Königreich Marokko aufgrund seiner historischen Bindungen und getreu seiner Mission als engagierter Akteur für Sicherheit und Stabilität in Afrika, wie der König auf dem 28. Gipfel der Afrikanischen Union betonte, "immer eines der ersten Länder war, das die Stabilität des afrikanischen Kontinents verteidigt hat".

Marokko ist sich bewusst, dass Ausschluss- und Ausgrenzungsmaßnahmen ihre Grenzen und ihre Unwirksamkeit offenbart haben, und ist der Ansicht, dass der Kampf gegen die Sicherheitsbedrohungen in Afrika nur im Rahmen kollektiver Maßnahmen wirksam werden kann, die eine subregionale Zusammenarbeit beinhalten, die durch den Beitrag der internationalen Gemeinschaft gestärkt wird, wie er erklärte.

In diesem Zusammenhang und als Partner für Frieden und Sicherheit in Afrika betonte Bourita, dass Marokko seinen Beitrag zu den Bemühungen der internationalen Gemeinschaft um die Wiederherstellung von Frieden und Stabilität in Mali, der Zentralafrikanischen Republik und der Elfenbeinküste sowie in der Demokratischen Republik Kongo leistet und den afrikanischen Bruderländern und Freunden, die dies wünschen, weiterhin seine gesamte Erfahrung und seine Mittel zur Verfügung stellt, um ihnen dabei zu helfen, Sicherheit und Frieden in ihren Ländern zu schaffen und zu bewahren.

In Bezug auf den kulturellen und religiösen Bereich merkte Bourita an, dass das Königreich Marokko dank seines offenen und toleranten religiösen Modells und der durchgeführten Reformen im Bereich der religiösen Zusammenarbeit mit gutem Beispiel vorangehe. Marokko habe positiv auf die Bitten der religiösen Autoritäten mehrerer afrikanischer Länder reagiert, von den marokkanischen Erfahrungen zu profitieren, insbesondere durch ein Programm zur Ausbildung von Imamen und die Gründung der "Stiftung Mohammed VI der afrikanischen Religionsgelehrten".

Bourita erinnerte daran, dass die subregionale Integration in Afrika der Grundstein für eine nachhaltige Stabilitätsstrategie sei, und betonte, dass Marokko sich immer wieder für die Vollendung dieser Integrationsprozesse einsetze, um die Folgen der Zersplitterung des Kontinents zu überwinden und integrierte, wirtschaftlich lebensfähige Räume zu schaffen, die den legitimen Wünschen der Bevölkerung nach Freizügigkeit und gemeinsamem Wohlstand gerecht werden.

"Gemeinsame Anstrengungen und die Stärkung von Konsultation und Dialog wird den afrikanischen Kontinent in die Lage versetzen, sinnvolle Lösungen für die Probleme zu finden, die seinen Wohlstand behindern", bemerkte der Minister.

Das Forum wurde anlässlich des 23. Jahrestags des Thronfests organisiert. Es wurden eine Reihe von Vorträgen gehalten zu Themen wie "Die marokkanisch-afrikanischen Beziehungen, ein Geist der starken und bedeutenden Partnerschaft", "Die historische und spirituelle Dimension der marokkanisch-afrikanischen Beziehungen", "Die politischen und geostrategischen Aspekte der marokkanisch-afrikanischen Beziehungen".

 


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