Reformplan für die Wirtschaft und die soziale Unterstützung

Die Ministerin für Energiewende und nachhaltige Entwicklung, Leila Benali, erklärte, dass ihr Ministerium an der Entwicklung von Mechanismen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen auf der Weltbühne arbeite und sich dabei auf die Erfahrungen und Empfehlungen internationaler Organisationen stütze.

 

Reformplan für die Wirtschaft und die soziale Unterstützung, Foto: Leila BenaliBei einem Treffen mit den Medien zum Thema Energiewende erklärte Frau Benali, dass das Ministerium einen umfassenden Reformplan für die Wirtschaft und die soziale Unterstützung mit klaren langfristigen Zielen plane, um solche Schwankungen in Zukunft mit einem proaktiven Ansatz zu begegnen.

Sie betonte vor nationalen und internationalen Medien, dass der Schwerpunkt auf der Einführung einer globalen Kommunikationsstrategie liege, die auf der Transparenz der Daten basiere, und dass in diesem Zusammenhang auch Programme zur Energieeffizienz eingeführt würden, um den Verbrauch zu rationalisieren.

In diesem Zusammenhang werde das Ministerium auch darauf achten, bedürftige Gruppen und gefährdete Wirtschaftsaktivitäten zu unterstützen, sagte sie und betonte, dass die Rolle der zuständigen Institutionen bei der Förderung eines fairen Wettbewerbs im Bereich der Energiewende gestärkt werden solle.

Frau Benali kündigte in diesem Zusammenhang an, dass ihr Ministerium an der Schaffung eines "Rates für Energiesicherheit" arbeite, der die Situation des nationalen Energiesektors überwachen und in Krisensituationen die notwendigen Maßnahmen ergreifen solle. Der Rat soll auch die Materialien bestimmen, die in den strategischen Vorrat aufgenommen werden können, sowie die Maßnahmen, die zur Sicherung der nationalen Energiesouveränität ergriffen werden müssen.

In diesem Zusammenhang erinnerte sie daran, dass die Regierung sich weiterhin für die Subventionierung von Butangas einsetze, da der Anteil der im Rahmen der Ausgleichskasse dafür bereitgestellten Mittel im Vergleich zum Vorjahr um 27,6 % gestiegen sei.

Trotz des Anstiegs der Preise für Heizöl und Kohle, zwei wesentliche Rohstoffe für die Stromerzeugung, sei der Preis für die Stromerzeugung nicht gestiegen, bemerkte die Ministerin und erklärte, dass die Einkäufe von Energie und Kraftstoffen im Vergleich zum Jahr 2021 vor dem Hintergrund steigender Preise auf dem internationalen Markt voraussichtlich mehr als 25 Mrd. Dirham betragen werden.

Die Regierung hat eine Diversifizierung ihrer Energieressourcen eingeleitet, indem sie beispielsweise Erdgas als wichtige Energiequelle nutzt und die Entwicklung der Solarenergie für die Bewässerung in der Landwirtschaft vorsieht.

Frau Benali nannte eine Reihe von Herausforderungen, die es zu bewältigen gelte, und betonte die Notwendigkeit, eine lokale Industrie im Energiebereich aufzubauen und die nationalen Kompetenzen in den Bereichen Forschung und Ausbildung zu unterstützen.

In diesem Zusammenhang erinnerte sie an die Hauptziele der von Marokko verabschiedeten Energiestrategie. Es geht u. a. darum, den allgemeinen Zugang zu Energie mit wettbewerbsfähigen Preisen zu gewährleisten, eine ausreichende Versorgung mit Energiequellen sicherzustellen und bestmöglich für den Umweltschutz zu sorgen.

Sie nannte als Beispiele die Förderung der regionalen Zusammenarbeit, die Entwicklung eines diversifizierten Energiemixes und die Annahme und Umsetzung von Grundsätzen der nachhaltigen Entwicklung.

 


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